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LTE ist der Trend der Zukunft. Alle Netzbetreiber sehen im LTE Standard das mobile Internet der nächsten Generation. Kein Wunder also, dass kein deutscher Anbieter am LTE Netzausbau vorbeikommt und passende Tarife für die Highspeed-Internetverbindung zur Verfügung stellt. Ähnlich wie beim Standard UMTS wird es LTE-Lösungen für jeden Anspruch geben. So wird für jede Kundenanforderung der passende LTE Tarif angeboten werden. Während der Netzbetreiber Vodafone bereits die ersten Sprach- und Datendienste über LTE realisiert hat und seinen Kunden vollwertige Alternativen zum herkömmlichen Festnetzanschluss bietet, arbeiten die LTE Anbieter mit Hochdruck daran, schnellstmöglich auch Lösungen für das mobile Surfen über LTE zur Verfügung stellen zu können. Erste Tarifinformationen sind bereits ans Licht gekommen, so dass man sich bereits heute ein grobes Bild von den anfallenden Gebühren machen kann.

LTE Netz – Vodafone hält erste Lösungen für den Heimgebrauch bereit

Beim Netzbetreiber Vodafone lassen sich bereits LTE Flatrates für den Heimgebrauch buchen. So hält der Provider eine integrierte Produktlösung für seine Kunden bereit, mit der man nicht nur schnell im Internet unterwegs sein kann, sondern mit der man auch telefonieren kann. So entsteht ein vollwertiger Ersatz für den bisherigen Festnetzanschluss. In den ersten Regionen können Interessenten bereits das benötigte Vorschaltmodem erwerben, welches für die LTE Technik Vodafone bereits mit ersten LTE-LösungenVodafone bereits mit ersten LTE-LösungenVoraussetzung ist. Das Modem ist zusammen mit der Vodafone Easybox erhältlich, kostet einmalig einen Euro und in allen Folgemonaten jeweils 2,50 Euro. Eine Flatrate, die alle monatlichen Sprach- und Datendienste abdeckt, hat Vodafone auch im Programm. Die Flat kann ab 39,99 Euro pro Monat gebucht werden. In der Basisversion steht Kunden ein Internetzugang mit bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Wem das nicht reicht, der kann die Flat mit Datenraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde für 49,99 Euro buchen, die Flatrate mit bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde schlägt mit 59,99 Euro zu Buche. Ein Rundum-Sorglos-Paket, welche mit 79,99 Euro pro Monat seinen Preis hat, bietet Vodafone mit der Flatrate, die mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde daherkommt. In allen LTE-Zuhause-Tarifen sind Flatrates für Telefonate ins deutsche Festnetz inbegriffen. Wer auf die Festnetzflatrate verzichten möchte, kann jede Tarifoption auch für monatlich zehn Euro weniger buchen. Die Mindestvertragslaufzeit für alle Tarife beträgt 24 Monate.

Geplante LTE Tarife der deutschen Netzbetreiber im Überblick

Neben Vodafone werden auch die anderen großen Netzbetreiber Deutsche Telekom, E-Plus und O2 spezielle LTE Tarife anbieten. Die Deutsche Telekom wird mit dem Tarif „Call and surf Comfort via Funk“. Der monatliche Festpreis für die Internet- und Telefonflatrate beläuft sich auf 39,95 Euro. Im Preis inbegriffen ist ein WLAN-Router, der über ein integriertes LTE-Modem verfügt. Ab einem verbrauchten Datenvolumen von drei Gigabyte wird die Datenrate von 3 Megabit pro Sekunde auf ein Megabit pro Sekunde gedrosselt, nach einem Verbrauch von fünf Gigabyte erfolgt eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf UMTS-Niveau.
Auch O2 konnte erfolgreich Frequenzen im 800 MHz-Bereich ersteigern und ist derzeit am Ausbau der LTE Technik am Arbeiten. Auch wenn klar ist, dass O2 LTE Tarife anbieten wird, sind zu deren Konditionen bislang noch keine detaillierten Informationen bekannt. Auf der Webseite des Netzbetreibers wurde allerdings ein spezieller Informationsservice eingerichtet. Sobald nähere Details zu den geplanten Tarifen veröffentlicht werden, werden Kunden hier umgehend informiert.
Der Netzbetreiber E-Plus konnte im Rahmen der Frequenzversteigerung als einziger deutscher Netzbetreiber keine Frequenzen im 800 MHz-Bereich ergattern. Da E-Plus somit kein eigenes LTE-Netz anbieten kann, ist der Netzbetreiber dazu gezwungen, LTE Frequenzen der anderen Anbieter anzumieten. Wann E-Plus LTE anbieten kann und wie sich die Tarife gestalten, ist derzeit noch nicht bekannt.

Autor dieses Artikels

Kathrin Lux

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